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Die Weinkaraffe – Wein servieren mit Stil!

Gerade wenn Sie den Wein in geselliger Runde genießen, sollten Sie Wert darauf legen, den guten Tropfen mit Stil und Klasse zu servieren. Ein Kenner wird das teure Getränk niemals direkt aus der Flasche in die Gläser gießen. Denn dazu gibt es ein spezielles Gefäß, von dem in unserem heutigen Beitrag die Rede sein soll. Die Weinkaraffe!


Wozu brauchen Sie eine Weinkaraffe?

weinkaraffe dekanter Die Weinkaraffe ist uns aus der arabischen Welt überliefert, und der Begriff selbst ist von „ġarrāfa“ abgeleitet. Hier handelt es sich um ein meist hohes Gefäß aus Glas oder geschliffenem Kristall.

Sie kann nicht nur ein sehr dekorativer Gegenstand sein, sondern ist vor allem ein unverzichtbares Utensil für jeden Liebhaber erlesener Tropfen. Dies trifft vor allem zu, wenn diese Weine noch jung an Jahren sind. In diesem Fall müssen sich die Aromen, die für den Geschmack verantwortlich sind, nämlich erst noch entfalten. Die Zufuhr von Sauerstoff mittels einer Weinkaraffe fördert diesen Vorgang.

Aber worauf sollten Sie nun besonderen Wert legen, wenn Sie sich ein solches Accessoire anschaffen möchten?

Am besten sehen Sie sich nach einer Weinkaraffe um, die die Bezeichnung „Capitaine“ trägt. Diese hat einen eher flachen und breiten Boden, der dafür sorgt, dass Ihr Wein mit so viel Sauerstoff wie möglich in Berührung kommt. Beim Umfüllen aus der Flasche sollten Sie sorgfältig darauf achten, dass der Wein langsam an der Innenwand der Weinkaraffe entlang fließt. Und wie viel Zeit sollte nun bis zum Servieren vergehen, damit der Genuss am größten ist? Dies wiederum ist von einigen Faktoren wie zum Beispiel dem Jahrgang, der Herkunft und – wie bereits erwähnt – vom Alter Ihres Weines abhängig.

Als Faustregel können Sie sich merken, dass Ihr Wein umso länger in der Weinkaraffe stehen muss, desto jünger er ist.


Der Unterschied zwischen Weinkaraffe und Dekanter

Den Unterschied zur Weinkaraffe sehen Sie auf den ersten Blick an der bauchigen Form und dem eher dünnen Hals eines Dekanters. Aber wozu wird Letzterer benötigt? Wenn Ihr Faible auf roten Weinen liegt, die bereits ein gewisses Alter erreicht haben, kennen Sie das Phänomen sicherlich: Es besteht in einem unschönen Bodensatz, den Sie ganz sicher nicht mittrinken möchten. Hier empfiehlt es sich einen Dekanter zu verwenden, der im Unterschied zur Weinkaraffe eine ganz andere Form und Funktion hat. Er sorgt nämlich dafür, dass dieser Bodensatz nicht in das Weinglas gelangt. Der Fachmann spricht in diesem Zusammenhang von „Dekantieren“.


Besondere Achtsamkeit auch beim Reinigen einer Weinkaraffe

Die meisten modernen Haushalte besitzen heutzutage eine Spülmaschine. Sie spart nicht nur viel Zeit, sondern vor allem auch wertvolle Energie. Aber jeder Weinkenner und -liebhaber wird es Ihnen bestätigen: Die Weinkaraffe gehört unter keinen Umständen hinein!

Sie sollten sie nach jedem Gebrauch grundsätzlich nur von Hand reinigen und nach Möglichkeit auch kein Spülmittel verwenden. Denn es könnte nur allzu leicht sein, dass Reste des scharfen Mittels am Glas der Weinkaraffe haften bleiben, was es auf jeden Fall zu vermeiden gilt. Alternativ können Sie etwas Essig oder Backpulver zum Spülwasser geben, um zu verhindern, dass sich angetrocknete Weinreste auf dem Glas sammeln. Sie würden nämlich den erhofften Genuss unter Umständen ebenfalls beeinträchtigen. Zum Trocknen hängen Sie die Karaffe am besten kopfüber auf einen speziellen Ständer. So kann das Wasser gut abfließen, ohne Rückstände zu hinterlassen, die ebenfalls nur stören würden. Wenn Sie diese Regeln zum Gebrauch einer Weinkaraffe beherzigen, werden Sie noch mehr Freude am Genuss Ihrer Weine haben.


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